Aus dem Alltag

Tierschutzkontrollen

Da gibt es Hunde und Hundwelpen, die ohne Unterschlupf auf Stallmist leben müssen oder Hunde, die mit faustgroßen Geschwüren rumlaufen müssen, weil die Besitzer keinen Tierarzt bezahlen möchten.

Oder die beiden älteren Rüden, die Jahr und Tag in einem Zwinger, der in der Mitte abgetrennt war leben mussten. Natürlich war er viel zu klein für die beiden großen Hunde. Außenrum hat man Sichtschutzmatten aus Bambus befestigt, damit die Hunde nix sehen und weniger bellen. Einer der beiden hatte schon einen Zwingerkoller: er drehte sich auf dem kleinen Raum ständig im Kreis.

Erwähnenswert ist auch der sehr alte Hund einer Familie, der tagein tagaus in der Garage leben muss. Als Schlafplatz dient eine alte Federkernmatratze, von der eigentlich nur noch die Federn übrig sind. Vielleicht ist man der Meinung, dass sich für einen alten Hund kein neues Bett mehr lohnt? (wobei sich Hunde durchaus auch mit gebrauchten Decken zufrieden geben).

Die Hunde, die sowieso nur im Zwinger sitzen erwähnen wir nur kurz. Denn wenn der Zwinger groß genug ist und den Mindestanforderungen der Hundeverordnung enspricht, gibt es nichtmal eine rechtliche Handhabe.

Die Tierhalter sind übrigens in den wenigsten Fällen einsichtig ...



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